Jetzt geht’s los!

Seit dem letzten Beitrag sind bereits wieder zwei Monate vergangen. Passiert ist einiges, leider nur noch nicht an der Wettkampffront. Doch schon bald sollte es losgehen. Sollte? Ja, ich bin zuversichtlich!

Das erste Trainingslager dieses Jahr brachte mich nach Fontainebleau in Frankreich. Die Wälder inklusive das Kartenmaterial waren sehr anspruchsvoll, das Wetter «grand beau» und Stimmung bis zum (zweit)letzten Tag top.

Scheibenwischertechnik in Perfektion!

Die unverzügliche Abreise aufgrund positiver Coronaschnelltests war der grosse Dämpfer zum Abschluss des Trainingslagers. Ich steckte mich leider auch mit dem Virus an und musste in der Folge zu Hause in die Isolation. Glücklicherweise hatte ich nur milde Symptome und erholte mich auch relativ rasch von der Infektion. Dennoch war diese Zeit ein Dämpfer in der Saisonvorbereitung. Während knapp 14 Tagen war das Training alles andere als optimal und die Unsicherheit über mögliche Langzeitfolgen lagen in der Luft.
Zwei Wochen nach der Infektion zeigte die Sportärztliche Untersuchung jedoch keinerlei Auffälligkeiten. Ich war froh darum, dass bei den Gesundheitstest keine Auffälligkeiten ersichtlich wurden, gleichzeitig aber etwas enttäuscht über fehlende Auffälligkeiten bei den Werten der Leistungstests. Diesbezüglich hätte ich vor der Infektion nämlich durchaus einige Ausschläge nach oben erwartet… Alles in allem war ich aber vor allem sehr froh darüber, dass mein Körper die Infektion ziemlich schadlos überstanden hatte.

Das Warten hat bald ein Ende...

Über Ostern fand das zweite Trainingslager statt. Dieses Mal ging es nach Tschechien ins Gastgeberland der diesjährigen WM. Die Sandsteingelände sind nach wie vor der Hammer, das Wetter war leider fürchterlich kalt (Schnee). Der Stimmung konnte das wenig anhaben. Wir waren froh, konnten wir ein erfolgreiches Trainingslager ohne Coronakomplikationen absolvieren.
 
Letztes Jahr verzichtete ich auf eine Reise nach Tschechien. Somit war es mein erster Trainingsaufenthalt in Tschechien seit dem Weltcupfinal 2018. So spät habe ich noch nie eine spezifische WM-Vorbereitung vor Ort begonnen.
Die Sandsteingelände und die «Berggelände» in der Nähe von Liberec sind mir jedoch nicht neu. So war ich bereits am EYOC 2005 in Sumperk (CZE), im Trainingslager 2009 mit dem Juniorenkader in Doksy (CZE, Zentralort der WM 2021), 2009 am JEC in Dresden (DE, Sandsteingelände), 2011 am Weltcup in Liberec (CZE), 2014 an der Studenten-WM in Olomouc (CZE), 2016 an der EM in Jesenik (CZE) und 2018 am Weltcupfinal in Prag/Turnov (CZE).
In den ersten Trainings konnte ich also von meinem grossen Erfahrungsschatz profitieren und musste nur kleine technische Anpassungen vornehmen. Nach zwei kurzen Trainings im Wald fühlte ich mich bereits sehr sicher auf der Karte. Bei einem internationalen Trainingswettkampf konnte ich mein gutes Gefühl für das Gelände bestätigen und den Wettkampf für mich entscheiden.  
Resultat
Karte

Der Fokus liegt im nächsten Monat allerdings nicht auf den Walddistanzen, sondern auf der Sprintdistanz. In einem Monat findet in Neuenburg die Sprint-EM statt.

Bevor es so weit ist, finden noch die teaminternen Selektionen statt. Es werden für mich die «ersten» Wettkämpfe dieses Jahr sein, bei denen das Resultat nicht nur Nebensache ist. Ich bin gespannt, wie und ob die Nervosität zurückkommt. Viele Möglichkeiten, um den optimalen Leistungszustand vor dem Start zu finden, wird es nicht geben. Es ist an der Zeit, die raren Gelegenheiten beim Schopf zu packen!  

Volltreffer? Bald geht es los und wir erfahren mehr...

1 Comment

  1. Der meter Cremeschnitten ist immer noch im Angebot.Villeicht git es demnächst eine möglichkeit.
    Gruss Chris

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