Mitten im Wintertraining

20.01.2016
Stadt-Sprint in Effretikon
Kopf-an-Kopf-Rennen am Cross in Lausanne

Als ich mich am 18. Oktober in Braunwald bei Schneetreiben in die Trainingspause verabschiedete, war ich wirklich froh, einige ruhige Tage geniessen zu können. Rund einen Monat lag ich auf der faulen Haut und wurde schlagartig zu einem grossen Konkurrenten für meine WG-Kollegen um den Lieblingsplatz auf dem Sofa.
Mitte November startete ich schliesslich mit neuem Elan ins Wintertraining. Wie alle Jahr bestritt ich auch dieses Jahr einige vorweihnachtliche Stadtläufe. An der Corrida Bulloise und am Zürcher Silvesterlauf zeigte ich einmal mehr, dass ich in kürzester Zeit fähig bin, eine gute Form hinzubekommen. Mit Rang 5 klassierte ich mich in Zürich so gut wie noch nie!

Den Dezember nutzte ich zudem für einige Meetings, um die Saison 2015 auszuwerten und die Saison 2016 zu planen. Ansonsten füllten Studium und Training die Tage von Morgen (nicht so früh) bis Abend (nicht so spät) aus und so vergingen die Tage wie im Fluge.
Im Training setzte ich mit einem sogenannten „Motorenblock“ einen neuen Reiz.  Dafür absolvierte ich innerhalb sieben Tage zehn schnelle Einheiten. Nicht zufällig absolvierte ich die letzte Einheit dieses intensiven Trainingblockes am 23. Dezember und freute mich danach gewaltig auf die bevorstehenden Weihnachtsessen…
Die Altjahrswoche verbrachte ich wie gewohnt im Goms. Zu zahlreichen Langlaufkilometern kamen dieses Jahr auch einige Laufkilometer hinzu. Die schneefreien Südhänge luden geradezu ein für ein paar tolle Bergläufe.
Vom Goms ging runter ins Flachland an den Effretiker-OL. Traditionellerweise wird der Stadt-OL anfangs Januar ausgetragen. Dieses Jahr zählte die Qualifikation am Morgen als Swiss Elite League Wertungslauf. Dass ich technisch nicht immer auf der Höhe war, konnte ich mit einem höheren Tempo gegenüber meinen Konkurrenten kaschieren. Bis die Saison so richtig lanciert wird, bleibt zum Glück noch viel Zeit. Schliesslich möchte ich noch einige technische Umstellungen vornehmen. Mit einem Sieg in die Saison zu starten tut aber auf jeden Fall gut.
Den Effretiker- OL wurde am Nachmittag mit einer Show-Sprintstaffel abgeschlossen. Paula Gross, Timon Schweizer, Rahel Friederich und Ich erreichten dabei den 3. Rang.  Als kleines Dankeschön für die tolle Organisation „opferten“ wir uns zum Schluss die legendären Cremeschnitten von Chris aufzuessen.  Treu nach dem Motto: “A Cremeschnitte a day, keeps the doctor away!”

Vielleicht hatte ich doch zu viele Cremeschnitten gegessen. Am letzten Samstag fehlten mir beim Cross in Lausanne gerade einmal 0.4 Sekunden zum Sieg…

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