Techniktraining in Spanien

11.03.2016

Mein Training war auf den Cross-Europacup in der Türkei anfangs Februar ausgerichtet. Ich erfreute mich einer guten Form und wollte diese beim internationalen Cross-Lauf bestätigen können. Leider kam es anders. Anstatt mit dem Team nach Ankara zu fliegen, hütete ich zu Hause das Bett. Die Grippeviren hatten für eine Woche lang die Oberhand in meinem Körper.
Zurück bei Normaltemperatur fühlten sich die ersten Trainings schrecklich an. Kein Saft war vorhanden. Es brauchte eine gefühlte Ewigkeit, bis sich mein Körper vollends erholt hatte.

Rechtzeitig zum ersten Trainingslager war ich wieder fit. Um die technischen Abläufe bereits vor dem Trainingslager mit dem Nationalkader zu verfeinern, reiste ich drei Tage früher nach Spanien. Zum Abschluss dieser drei Tage absolvierte ich im Rahmen des „Andalucia O Meeting“ meinen ersten Wettkampf im Wald in der neuen Saison.
Auch wenn sich noch einige Unsauberkeiten einschlichen, mit dem Sieg über die Mitteldistanz erhielt ich ein wertvolles Feedback nach einer längeren Phase ohne Ernstkampf.
Rangliste

In der darauffolgenden Woche trainierte ich mit dem Nationalkader in der Region Sevilla/Huelva. Das Tolle am Frühlingstrainingslager ist, dass man ohne Druck an den technischen Abläufen arbeiten kann. Klar versuche ich die Fehler penibel zu analysieren, deren Auswirkungen sind in einem Trainingslager aber glücklicherweise unbedeutend. So konnte ich beispielsweise mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen, dass ich wohl erstmals im Sprint aus der Karte gelaufen bin…

Dafür musste ich mir umso mehr einen Ruck geben, wenn sich die immergrünen Gebüsche mir breitwillig in den Weg stellten und ihre Dornen sprechen liessen. Wäre Sisyphus Orientierungsläufer gewesen, er hätte jeden Tag versucht all die Dornen aus der Haut zu entfernen und wäre am nächsten Tag wieder in den Wald gestochen…
Da ich Sisyphus-Arbeit versuche zu meiden, nahm ich unfreiwillig einige Dornen als Souvenir mit nach Hause.

Wie dem auch sei: Wir trainierten während einer Woche sehr variantenreich bei idealen Bedingungen. Das Frühlingstrainingslager hat einmal mehr alle Erwartungen erfüllt. 


Es gab auch technisch bessere Phasen wie bei der Sprint-Staffel.

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